Mailand

Mailand befindet sich im nördlichen Teil Italiens. Dank seiner geographischen Lage bietet Mailand günstige Verbindungen an, sowohl im Inland als auch international. Über die Flughäfen Malpensa, Linate und Orio al Serio ist die Stadt für Besucher bequem zu erreichen.

Der Hauptbahnhof und die Bahnhöfe Cadorna und Porta Garibaldi sind die bedeutendsten Knotenpunkte des nationalen und internationalen Streckennetzes für Bahnreisende. Über die unter der Stadt weit verzweigten vier Linien der Mailänder U-Bahn (gelb, rot, grün und lila) ist jede Sehenswürdigkeit bequem erreichbar. Ein nicht weniger effizientes Bus- und Straßenbahnnetz steht ebenfalls zur Verfügung. Von Mailand gehen nationale und internationale Straßen und Bahnstrecken aus und so gut wie alle italienischen Autobahnen (nach Venedig, Bologna – Rom – Neapel, Genua und Turin).

Als Wirtschafts- und Handelsmetropole ist Mailand Ausdruck eines konkreten Wunsches nach Dynamik und Erneuerung.

GESCHICHTE UND MODERNE KULTUR

Der Mailänder Kalender bietet dem Besucher unzählige Aktivitäten, wie z.B. kulturelle, gastronomische und folkloristische Events. Es gibt jede Art von Veranstaltungen, von Konzerten bis hin zu weltbekannten Messen, wie z.B. die Mailänder Möbelmesse, die Mailänder Modewoche, TuttoFood und demnächst auch die Weltausstellung Expo 2015.

Neben den zeitgenössischeren Plätzen gibt es in der Stadt auch zahlreiche Orte von geschichtlichem, künstlerischen und kulturellen Interesse zu erkunden.

Unsere Empfehlungen beschränken sich hier nur auf die wichtigsten, die man einfach gesehen haben muss.

Der Duomo di MilanoMailänder Dom, die gewaltige Kathedrale, die das Wahrzeichen von Mailand ist, erhebt sich stattlich am gleichnamigen Platz.

Bei der Galleria Vittorio Emanuele II handelt es sich um eine Fußgängerpassage mit zahlreichen legendären Geschäften und bekannten Boutiquen, die den Piazza del Duomo mit dem Piazza della Scala verbindet, wo sich das berühmte Opernhaus Teatro alla Scala befindet.

Das Abendmahl von Leonardo da Vinci, eins der bedeutendsten Werke des Künstlers, befindet sich im ehemaligen Refektorium des an die Kirche von Santa Maria delle Grazie angrenzenden Klosters.

Das neben dem Dom liegende Stadtschloss Palazzo Reale beherbergt häufig Ausstellungen von Weltruf.

Auch im imposanten Schloss Castello Sforzesco finden oft Ausstellungen statt, u.a. im Ägyptischen Museum und im Museum für Ur- und Frühgeschichte . Außerdem bietet das Schloss auch Zugang zum anliegenden Parco Sempione.

Der 2012 eingeweihte und von dem Architekten César Pelli entworfene neue Stadtbereich namens “Porta Nuova”, ist ein Beispiel für groß angelegte Stadtsanierung in Mailand. Der aus 3 umweltfreundlichen, in einem Halbkreis angeordneten Gebäuden aus Glas und Stahl bestehende Komplex hat als erster in Italien die Lee-Gold-Zertifizierung des US Green Building Council erhalten (die Energieeinsparung liegt bei schätzungsweise 37%). Im Innern erhebt sich das Herz des neuen Stadtviertels: der mit seinen 321 m höchste Turm Italiens, bekannt unter dem Namen Unicredit Tower bzw. Hines Tower e  ein runder Platz von 100 m Durchmesser der gegenüber dem Straßenniveau um 6 m erhöht ist und einen ausgezeichneten Ausblick auf die neue Skyline von Mailand bietet (im Hintergrund sind das Gebäude der Region Lombardei, der Torre Diamante, das Pirelli-Hochhaus und sämtliche neue Gebäude des Projekts Porta Nuova zu sehen).

Das Stadtviertel Porta Nuova bietet den Mailändern neuen Raum für soziales Beisammensein im Zentrum der Stadt. Es liegt nur wenige Gehminuten von Brera, vom Piazza della Scala und dem Castello Sforzesco entfernt und wird so zur natürlichen Verlängerung der Altstadt in Richtung des Breichs der Expo 2015. Porta Nuova importiert die bedeutendsten internationalen Erfahrungen und vermengt sie mit der klassischen Mailänder Tradition und besonderer Nachhaltigkeit und wird so zur größten Fußgängerzone der Stadt.  Die drei historischen Stadtteile Garibaldi, Varesine und Isola werden so miteinander verbunden und um einen durchgängigen Fußgängerbereich von über 160.000 m² und 5 km Radwege, zahlreiche städtische Infrastrukturen und einen weitläufigen öffentlichen Park namens “Die Gärten von Porta Nuova” auf 90.000 m² mit 1.500 neu gepflanzten Bäumenbereichert.

Hier werden das Modam, das einmal ein bedeutender Pol für die kreative Aus- und Fortbildung werden soll, das Haus der Erinnerung, ein Museum des Mailänder Widerstands und der Opfer des Terrorismus, die Riccardo-Catella-Stiftung zur Förderung besonders verdienstvoller örtlicher Wirtschaftsinitiativen, der Incubatore dell’Arte (“Brutkasten der Kunst”), ein Zentrum für experimentelle Kunst, das die kulturellen und künstlerischen Erfahrungen des Stadtviertels Isola weiterführen soll, ein Ausstellungscenter im Bereich Garibaldi und ein Kulturzentrum im Bereich Varesine entstehen.

Brera, das Astronomische Observatorium, der Botanische Garten, die Bibliothek, das Institut für Natur- und Geisteswissenschaften und die Akademie der Künste in einem eleganten Barockpalast bieten dem Besucher einen Blick auf malerische Ecken von Alt-Mailand.

Das Nationalmuseum “Leonardo da Vinci” für Wissenschaft und Technologie, das größte wissenschaftlich-technische Museum Italiens, stellt das Ergebnis des technischen und wissenschaftlichen Verstandes des Menschen über die verschiedenen Epochen dar und besitzt die weltgrößte Sammlung an Maschinen, die nach den zeichnerischen Entwürfen Leonardo da Vincis hergestellt wurden.

Das 1838 gegründete Naturkundemuseum von Mailand ist eins der bedeutendsten Museen seiner Art in Europa.

Das am 20. Mai 1930 eingeweihte Ulrico-Hoepli-Planetariumist das zweite in Italien erbaute Planetarium. Dank dem besonderen Projektionssystem können der Sternenhimmel und die astronomischen Phänomene so dargestellt werden, wie sie von jedem beliebigen Ort der Erde bzw. zu jedem beliebigen historischen bzw. zukünftigen Zeitpunkt beobachtet werden können.

Das Museum des 19. Jahrhundertsim Palazzo dell’Arengario stellt rund 400 der beinahe 4.000 im Besitz der Bürgerlichen Mailänder Kunstsammlungen befindlichen Werke der italienischen Kunst des 19. Jahrhunderts aus.

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